Am 10. Dezember kamen über 30 Vindobonensen – vielfach in Begleitung – zur traditionellen Weihnachtsfeier beim Schwablwirt im 3. Bezirk zusammen. Mit dabei war selbstverständlich wieder die „Abordnung“ 😉 aus Oberösterreich sowie unser Freund aus England, Andy Taylor, der mittlerweile schon fast fix zur Weihnachtszusammenkunft gehört – ebenso wie viele weitere bekannte Gesichter.

Bei Speis und Trank wurden alte Geschichten ausgetauscht, philatelistische Neuigkeiten diskutiert und vor allem eines gepflegt: das gesellige Beisammensein. Der harte Kern bewies dabei einmal mehr beachtliches Sitzfleisch 💪 und sorgte für einen rundum gelungenen Abend.

Die langjährige Tradition der Weihnachtszusammenkunft zeigt erneut, dass die Vindobona nicht nur ein quicklebendiger Verein ist, sondern auch eine Gemeinschaft, in der viele Mitglieder freundschaftlich miteinander verbunden sind. In diesem Sinne wünschen wir einander friedvolle Weihnachtstage sowie ein gesundes und philatelistisch erfolgreiches neues Jahr.

Hier finden Sie ein paar Impressionen dieses gelungenen Abends:

Die letzte Große Vorlage des Jahres fand am 10. November traditionell im Café Landtmann statt.

Rund 30 Besucherinnen und Besucher erlebten bei unserer Gemeinschaftsvorlage ein wahres Feuerwerk an Raritäten. Etwa zehn Vindobona-Mitglieder widmete sich heuer gleich drei bedeutenden Jubiläumsthemen:

  • 175 Jahre österreichische Briefmarken
  • 125 Jahre Umstellung von Heller auf Kronen
  • 100 Jahre Schilling-Währung und Inflation

Die gezeigten Stücke beeindruckten durch ihre Vielfalt und historische Bedeutung.

Beispiele gefällig?

Eine Halbierung der 6-Kreuzer-Ausgabe 1850 auf Brief, mehrere Ersttage vom 1. Juni 1850, eine Karte mit Ersttag der Heller/Kronen-Währung am 1. Jänner 1900 oder eine außergewöhnliche Frankatur von acht Stück 10.000-Kronen-Marken – ein Unikat – auf einem Inflationsbrief nach New York. Insgesamt wanderten etwa 70 Sammlungsblätter, reich gespickt mit postgeschichtlichen Seltenheiten, durch die Reihen und sorgten für begeisterten Zuspruch.

Ein weiteres Highlight des Abends war zudem die Vorstellung von Wilhelm Zierler als neues Mitglied der Vindobona.

Alles in allem war es erneut eine würdige Große Vorlage und ein eindrucksvoller Abschluss des philatelistischen Jahres, der von unserer Vindobona-Gemeinde mit großem Interesse und viel Wertschätzung aufgenommen wurde.

Einen Rückblick auf die letzte große Vorlage des Jahres finden Sie in unserer Galerie:

Das Philatelie-Symposium in St. Paul, das von 10. bis 11. Oktober stattfand, war ein voller Erfolg. Mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an dieser besonderen Veranstaltung teil, die ganz im Zeichen der klassischen Philatelie stand.

Ein ganzer Tag des Symposiums wurde von Mitgliedern der Vindobona gestaltet. Unter dem Motto „Klassik pur“ präsentierten sie ein vielfältiges Programm, das von der Vorphilatelie bis 1867 reichte – inklusive einer spannenden Auswahl an Schweizer Belegen mit Österreichbezug. Den Besucherinnen und Besuchern wurde eine im wahrsten Sinne bunte Palette schöner und meist seltener Poststücke geboten, die das Herz jedes Sammlers höherschlagen ließen.

Die Vortragenden und Vorlegenden – Martin Auinger, Gerhard Blaickner, Wolfgang Feichtinger, Walter Hamilton, Helmut Zinner sowie Gernot Fresacher am Sonntagvormittag – hatten ihre interessantesten Stücke mitgebracht und sorgten für lebendige Einblicke und angeregte Diskussionen.

Besonders erfreulich zeigte sich erneut die Zusammenarbeit zwischen Vindobona und den philatelistischen Vereinen in den Bundesländern. In diesem Fall erwies sich die Kooperation mit dem Kärntner Philatelistenclub als äußerst fruchtbar und brachte – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn – weitere philatelistische Früchte.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Kärntner Freunden für die perfekte Vorbereitung und Organisation dieser gelungenen Veranstaltung!

Das komplette Programm der Veranstaltung mit allen Vortragenden können Sie hier nachlesen: –>Programm-Symposion-2025<–

In der Galarie finden Sie ein Foto mit den anwesenden Vorstandsmitgliedern beider Vereine, sowie ein paar gezeigte Exponate:

Etwa 40 Besucher waren Zeuge einer fulminanten Präsentation. Adriano Bergamini zeigte aus seiner Sammlung „Österreichische Post in Ungarn 1850–1864“ eine Fülle von seltenen und äußerst seltenen Belegen, bis hin zu kaum gesehenen Unikaten. Mit seiner manchmal augenzwinkernden Art und seinem stets publikumsnahen Vortragsstil unterhielt Adriano Bergamini seine Zuhörer auf das Beste. Nach tosendem Applaus hielt Obmann Günther Stellwag die Laudatio aus Vindobona-Sicht, und Dénes Czirok würdigte die philatelistische Seite der Präsentation. Ein Abend, der sicher in die Vereinsgeschichte eingeht und noch sehr lange in bester Erinnerung bei den Anwesenden bleiben wird. Herzlichen Dank an Adriano Bergamini und an die Sammlerfreunde, die dieses Ereignis erst möglich gemacht haben.

Wir dürfen Sie bereits jetzt auf unsere kommende große Vorlage aufmerksam machen: Am 10. November 2025 erwartet Sie um 18 Uhr im Café Landtmann eine Vindobona-Gemeinschaftsvorlage zum Thema „175 Jahre Marken sowie die Währungsjubiläen – 125 Jahre Heller und 100 Jahre Schilling“.

Hier finden Sie einige Impressionen dieser besonderen Veranstaltung:


Viermal im Jahr treffen sich Freunde und Mitglieder der Vindobona zur Großen Vorlage im Café Landtmann und am Montag, den 23.06. war es wieder einmal soweit!

Michael Mayr zeigte uns bei heißem Wetter und gekühltem Saal ein Feuerwerk seltener klassischer Belege: Mehr- bis Vielfachfrankaturen, Mehrfachbuntfrankaturen (jeweils mit mindestens zwei gleichfarbigen Marken), farbgleiche Marken unterschiedlicher Ausgaben und auch unterschiedlicher Nominale und vieles mehr. Etwa 140 Belege, einer schöner als der andere. Ein mehr als gelungener Abend, an dem es sich unser Ehrenobmann Ulrich Ferchenbauer nicht nehmen ließ, am Ende der Vorlage auch einige launige und sehr positive Bemerkungen zu äußern.

Wir alle freuen uns jetzt schon auf die nächste Große Vorlage von Adriano Bergamini am 1. September (18 Uhr) mit Blättern aus seiner Großgold-Sammlung.

Einen kleinen Rückblick in Bildern finden Sie hier:


Veranstaltungsort:
Café Landtmann – Universitätsring 4, 1010 Wien

Zeit:
Montag, 23. Juni um 18:00

Von 23.-25. Mai fand wieder die Wettbewerbsausstellung Marke+Münze 2025 mit internationaler Händlerbörse in Graz-Seiersberg statt.

Die Ausstellung war sowohl für die Ausstellungsverantwortlichen als auch für die Ausstellerinnen und Aussteller ein voller Erfolg. Hohe Besucherzahlen und eine ausgezeichnete Atmosphäre setzten dem Ereignis das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem i. Unsere Vindobona-Aussteller konnten mit ihren Exponaten hohe und höchste Auszeichnungen erringen und haben damit maßgeblich zum Gesamterfolg der Ausstellung beigetragen.

Ein besonderes Highlight war der Vindobona-Abend am Freitag: Über 50 Mitglieder, Ausstellungsverantwortliche und Freunde des Vereins waren gekommen, um gemeinsam einen denkwürdigen Abend zu verbringen. Der Vorstand von Vindobona bedankt sich herzlich für die überaus freundschaftliche Aufnahme durch die Grazer Gesellschaft für Postgeschichte sowie das Ausstellungskomitee. So macht Philatelie Freude!

Unsere Initiative „Vindobona in den Bundesländern“ entwickelt sich weiterhin sehr erfolgreich und wird im Herbst mit einer Beteiligung am Symposium in St. Paul in Kärnten fortgesetzt. Wir freuen uns schon jetzt darauf!

Hier finden Sie einige Impressionen von den drei Tagen in Graz/Seiersberg sowie besondere Exponate, die auf der Ausstellung präsentiert wurden.

In Hohenems findet heuer vom 01. bis 03.Mai die ÖVEBRIA 2025 statt. Unter den Ausstellern befinden sich auch einige Vindobona Mitglieder, die wieder Zeugnis über die Vielfalt und Tiefe des Sammelns in der Vindobona ablegen.

Hier ein paar Beispiele: Hadmar Fresacher wird die Postgeschichte Kärntens bis 1858 ausstellen, Armin Lind zeigt die Aktivitäten der österreichischen Post in Liechtenstein, Paul Schindler wird sein Objekt über die mannigfachen postalischen Verwendungen der Ausgabe 1908 vorstellen, Helmut Schneider ist mit zwei Objekten vertreten: Kleinwalsertal und Inflation Deutschland. Zu guter Letzt zeigt Walter Hamilton die unglaubliche Vielfalt der Stempel auf der 1. Ausgabe Österreichs (175 Jahre Jubiläum!).

Wir wünschen den Ausstellungsverantwortlichen gutes Gelingen und allen Ausstellern bei dieser Veranstaltung reges Interesse bei den Besuchern.

Hier haben wir für Sie einige Sammlerstücke zusammengetragen, die Sie auch auf der Messe besichtigen können:

Am Montag, den 17.03.2025 fand die ordentliche Hauptversammlung unseres Vereins im Café Landtmann statt. Anschließend zeigte uns Michael Fukarek in der großen Vorlage Stücke aus seinen Sammlungen zum Thema “150 Jahre Wiener Rohrpost“.

Etwa 35 Mitglieder trafen sich im Café Landtmann zur Jahreshauptversammlung um Informationen zu erhalten und Entscheidungen zu treffen. Obmann Günther Stellwag berichtete über die vielen Aktivitäten des vergangenen Jahres und skizzierte die ambitionierten Ideen für 2025. Acht Mitglieder wurden für lange Mitgliedschaften beim VÖPh geehrt. Zwei neue Vorstandsmitglieder (Tatjana Westermayr und Johann Biermeir) wurden einstimmig gewählt und ersetzen unsere verdienten Vorstände Karl Buder und Friedrich Winter. Der Mitgliedsbeitrag bleibt mit einstimmigem Beschluss bei 100,00 und wird nicht erhöht. Der Verein hat eine gesunde finanzielle Basis wie unser Kassier Paul Schindler ausführte. Damit wurde der Vorstand mit einstimmigem Versammlungsbeschluss entlastet.

Nach der Hauptversammlung gab Michael Fukarek einen fulminanten Vortrag über das 150-jährige Geburtstagskind “Rohrpost in Wien” zum besten. Der Verein hat augenblicklich 111 Mitglieder aus 11 Nationen und ist sehr aktiv für seine Mitglieder tätig.

In der folgenden Galerie haben wir Impressionen des Abends sowie ein paar Highlights der Vorlage für Sie zusammengefasst:

Am Montag, den 27.1.2025 stellten Wolfgang Schubert und Hermann Sanbach ihr neuestes Buch vor. “Postämter von Wien und deren Rekommandation bis 1938” lautet der Titel ihrer neuesten Publikation. Zu Gast waren wir in den Räumlichkeiten des Verbandes Österreichischer Philatelistenvereine (VÖPh).

Nach einem gemütlichen, von Wolfgang Schubert gespendeten Buffet eröffnete vor fast 40 Besuchern Helmut Kogler, Präsident des VÖPh, die Veranstaltung der Vindobona. Die Präsentation von Wolfgang Schubert spannte einen Bogen von den ersten Vorphila-Rekobriefen, über die klassische Markenperiode bis zum Anschluss 1938 und zeigte viele zum Teil extrem seltene Belege und Rekozettel. Er verknüpfte die Geschichte der Rekommandation in Wien mit vielen historischen Einzelheiten, wie z.B. die mehrmalige Erweiterung Wiens im besprochenen Zeitraum. Auch zum Teil humorvolle Geschichten und unbekannte Details über Wiener Postämter kamen nicht zu kurz. Nach einer spannenden Stunde wurde der Vortragende mit Applaus und anerkennenden Kommentaren beglückwünscht .

Dieses neue Werk unter der Federführung der Reko-Spezialisten Hermann Sanbach und Wolfgang Schubert zeigt in beeindruckender Weise die Entwicklung der Rekommandation in Wien gegliedert nach Postämtern. Eine Fülle von Belegen, zum Teil sehr selten, werden beschrieben und veranschaulichen das lebendige Postwesen in der Hauptstadt Österreichs. Ein Handbuch der Postämter Wiens, ein Katalog der Rekommandation und ein „Bilderbuch“ für alle Freunde der Philatelie. Zudem gab es von 14 bis 18 Uhr ein Sonderpostamt mit dem Verkauf eines ME3-Blocks und ein anlassbezogenes Belegprogramm.

Ebenfalls ausgestellt waren spannende Belege, unter anderem eine eingeschriebene Korrespondenzkarte vom 16.12.1908; nach Barmen-Rittershausen im Deutschen Reich. Es ist dies der einzige bekannte Rekozettel von diesem Gelegenheitspostamt!

Ein gelungener Vindobonaabend in den Räumen des Verbands der Österreichischen Philatelistenvereine. Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher, die mit dabei waren.

Der Philatelistenklub Vindobona wünscht Ihnen und Ihren Familien Frohe Weihnachten und schöne Feiertage, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025!